Wie wir alles in unserem Leben erreichen

Sei du selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest.

 

Es gibt zwei Antreiber, aus denen wir handeln können. Das ist einmal aus Liebe und Fülle, oder aus Angst und Mangel.

 

Handeln wir aus dem Bedürfnis heraus, uns wertvoll zu fühlen, oder geliebt zu werden, dann handeln wir aus dem Mangel. Wir versuchen also im Außen etwas zu finden, was wir selbst in uns noch nicht gefunden haben. Wenn wir den Antreiber haben, dass wir uns wertvoll fühlen wollen, und daher etwas im Außen erschaffen, werden wir nie ankommen und nie bleibend finden, wonach wir suchen. Es ist nämlich unmöglich zu denken wertlos zu sein, und daraus eine Handlung zu erschaffen, die uns vom Gegenteil überzeugt. Wir erschaffen aus unserer inneren Realität hinaus unsere äußere, diese äußere Welt spiegelt uns somit lediglich unsere innere Realität unseres Selbstbildes, in der wir meinen, nicht vollständig, nicht wertvoll zu sein.

 

Wissen wir aber, dass das Außen nur ein Spiegel unserer inneren Überzeugungen ist, das, was wir glauben zu sein, dann wissen wir auch, dass wir diese Gefühle im Außen nicht finden werden, solange wir nicht unsere Realität, unser Denken über uns selbst verändern. Sobald wir uns gefunden haben und wissen, wer wir sind, sobald wir alles, was wir uns wünschen zu sein in uns selbst gefunden haben, und nach nichts mehr im Außen streben, nicht mehr auf der Suche sind, wird unser Handeln zu einem Ausdruck von uns selbst. Wir können unsere Wahrheit leben, und uns im gleichen Zuge als das erfahren, was wir sind.

 

Das ist für mich der Schlüssel zur wahren Fülle. Meine Erfüllung liegt darin, mich nun als das zu erfahren, was ich bin und alles, was ich mache, als Ausdruck meines Selbst zu erleben.

 

 

Sobald wir im Fülle-Modus sind, sind wir automatisch im Geben. Wir wissen, dass uns alles, was wir jemals brauchen könnten unbegrenzt zur Verfügung steht. Daher können wir jederzeit bedingungslos geben und für andere da sein, denn es gibt nichts, was wir von ihnen erwarten, es gibt nichts, was sie uns geben könnten, was wir selbst uns nicht geben können.

 

Denken und handeln wir aber aus dem Mangel heraus, dann ist unser Erschaffen auf ein Ziel im Außen ausgerichtet, und somit an Bedingungen geknüpft. Denn wir gehen nur los, um letztendlich etwas zu bekommen.

 

Leben wir unsere Wahrheit und erschaffen als Ausdruck von uns selbst, dann wird der Weg zu einer großen Freude. Ein Ziel zu haben ist dabei hilfreich, denn es dient als Wegweiser für die Handlungen. Das ist der Sinn unseres Lebens, den wir selbst erschaffen können, den wir gleichzeitig aber in jeder Sekunde leben, sodass wir unserem Ziel mit jedem Atemzug näher kommen. Träume so groß, wie du nur kannst, dadurch erschaffst du ganz andere Gedanken. Unsere Ziele dabei, können auch erst einmal scheinbar unerreichbar formuliert sein, wie – ich trage zum Weltfrieden bei, ich beende den Hunger auf Erden, oder wie bei mir, ich erweitere unser weltweites Bewusstsein. Und natürlich machen wir das nicht allein. Wir alle helfen uns täglich gegenseitig und arbeiten zusammen. Aber diese Gründe, dieser übergeordnete Sinn, richtet unser Denken und handeln aus. Friedrich Nietzsche hat einmal gesagt: „Ziele nach dem Mond, denn selbst wenn du ihn verfehlst, wirst du zwischen den Sternen landen.“ Und genau danach lebe auch ich. Ich weiß, dass ich allein nicht in der Lage bin, unser weltweites Bewusstsein zu weiten, und so durch eine erwachte Gesellschaft für Frieden zu sorgen. Aber genau das ist meine Richtung, in die ich gehe, und nach der ich jeden Gedanken, jede Gefühl, jedes Wort, und jede Handlung ausrichte.

 

Wir begrenzen uns nur selbst, indem wir klein träumen. Ich lebe meine Wahrheit, ich bin, und ich weiß, dass ich allein dadurch ein gesamtes Umfeld beeinflusse. Um den Weg zu gehen, drücke ich diese Wahrheit in Form meiner Bücher aus, inspiriere in Form eines Podcasts, spreche auf Bühnen, und verändere das Schulsystem, um den neuen Generationen zu ermöglichen, genau das von Beginn an zu erfahren. Und so komme ich meinem Ziel jeden Tag ein Stückchen näher. Aber ich knüpfe mein Gefühl meines Wertes nicht an mein endgültiges Ziel. Ich habe nicht erst Erfolg, wenn ich mein Ziel erreicht habe, ich bin in jedem Moment erfolgreich, indem ich ich sein kann, indem ich bin, denn mein Weg ist gleichzeitig mein Ziel.

 

 

Nun stelle dir einmal vor, unser Fokus läge auf dem Erreichen eines bestimmten Zieles. Würden wir unseren Wert und Erfolg nur darüber definieren, ob und wie schnell wir unser Endziel erreichen, dann könnten wir den Weg dahin nicht genießen, würden mit unseren Gedanken immer in der Zukunft sein, und dabei ganz das Wunder jeden Augenblicks verpassen. Und auch wenn das Ziel erreicht ist, wäre das wohl eine ziemlich kurze Freude. Wir könnten uns für einen kurzen Moment gut fühlen, in dem wir das Ziel erreichen, aber was kommt dann?

 

Wenn wir stundenlang in der Küche stehen, um für unsere Familie zu kochen, und es ist nach wenigen Minuten aufgegessen, dann ärgern wir uns. Kochen wir aber, weil wir es lieben, weil es unsere Leidenschaft ist, dann können wir auch das Essen genießen, da der gesamte Prozess eine Freude war, und wir nicht gekocht haben, in der Hoffnung, Lob unserer Familie zu bekommen, sondern um uns selbst zu verwirklichen.

 

Oder nehmen wir das Beispiel Schule. Vor einer Arbeit haben wir viel Zeit in den Lernprozess investiert, da wir auf das Ziel ausgerichtet waren, eine gute Note zu schreiben. War die Arbeit vorbei, stellte sich die Ernüchterung ein, da wir viel wertvolle Lebenszeit in etwas gesteckt hatten, was keinerlei Bedeutung für uns hatte, da nur das Ziel zählte. Erreichten wir dazu noch unser Ziel einer guten Note nicht, dann haben wir schnell unseren Wert von Erfolg, oder Misserfolg abhängig gemacht. Haben wir aber einen Traumberuf, einen Sinn, und lernen dafür, dann ist bereits der Lernprozess eine große Freude voller spannender, neuer Erkenntnisse. Das endgültige Ziel jedoch, dient nur als Orientierungshilfe und Richtung, ein Erreichen ist nicht nötig. Wir sind in jeder Sekunde des Lernens bereits erfolgreich, da wir auf unserem ausgewählten Weg vorankommen.

 

 

Also, träume groß, ziele nach dem Mond, gib dir ruhig eine übergeordnete, lebensfüllende Aufgabe und ich verspreche dir, dir wird nie wieder langweilig sein!;)

 

Ich wünsche dir ganz viel Freude dabei:)

Deine Katharina

Kommentar schreiben

Kommentare: 0