Vom Buchverweigerer zur Leseratte

Warum Lesen gar nicht so schlimm ist

Wer mich schon eine Zeit „verfolgt“ der weiß, dass ich täglich lese.

 

Was jedoch die Wenigsten wissen ist, dass ich die letzten sechs Jahre zuvor kein einziges Buch in die Hand genommen habe!

 

Das war bereits in der Schule so. Lange Zeit hatte ich auch Glück damit und blieb verschont, Literatur war scheinbar nicht Teil des Lehrplans.

Im letzten Schuljahr jedoch, ereilte es mich...

Was wir damals lesen sollten, weiß ich nicht mehr. Kein Wunder, denn ich habe es auch nicht gelesen:D

Das ist nun nichts unbedingt Ungewöhnliches, denkst du dir jetzt vielleicht, diese Schulverweigerer soll´s geben.

Nene, solch eine war ich so gar nicht (zumindest nicht mehr während meines letzten Schuljahres;).

 

Daher habe ich etwas in meiner Trickkiste gewühlt und so kam es, dass ich jede Stunde tolle Kapitel-Zusammenfassungen abgeben, mich aktiv am Unterricht beteiligen konnte, und so meinen einser-Schnitt in Deutsch behielt. - Dank Internet und YouTube heute ein Leichtes!;)

Für die Mitschüler war ich im letzten Schuljahr der absolute Streber, verständlich!

Das Verrückte dabei ist nur, dass ich alles war, nur das nicht! Ich würde mich sogar eher als Systemstürmer bezeichnen.

Je besser ich wurde, desto weniger Zeit investierte ich in die Schule, beziehungsweise anders herum. Ich habe meine Techniken entwickelt, durch die ich mich von heute auf morgen in allen Fächern um bis zu drei Noten verbesserte, aber kaum mehr was dafür machen musste! 

Außer in Sport, aber das zählt nicht;) - Kennst du die Eine, die immer zuletzt ins Team gewählt wurde?

Ja, das war ich!:D

 

Okay, zurück zum Thema.

 

 

Wieso also der Sinneswandel?

Man verliert leider in der Schule häufig nicht nur die Lust am Lernen, sondern eben auch am Lesen.

 

Als ich in die persönliche Weiterentwicklung einstieg, habe ich irgendwann feststellen müssen, dass Lesen ein fester Bestandteil des Tagesablaufes vieler Erfolgreichen ist. … und da wollte ich ja hin.

Nach und nach habe ich alle Erfolgsgewohnheiten in meinen Alltag integriert. Am Ende war nur noch eines übrig, das Lesen.

Ich musste mich gerade zu zwingen, mein erstes Buch in die Hand zu nehmen. Und siehe da, es hat mir riesigen Spaß gemacht! Niemand, de mich gezwungen hat, Themen, die mich interessierten, Erfolge, die mich weitergebracht haben.

 

Es ist großartig, denn Bücher bieten einem die Möglichkeit, das gesamte Wissen und die Erfahrungen, welche Menschen ihr Leben lang gesammelt haben, komprimiert auf wenige Seiten zu bekommen, um daraus zu lernen, die Erkenntnisse zu erlangen, ohne selbst all die Fehler machen zu müssen oder die harten Zeiten zu durchleben.

 

Du kannst dir all das rausziehen, was sich für dich gut anfühlt und es dann in deinen Alltag integrieren. Aber du kannst genauso schauen, welche Fehler haben zu welcher Erkenntnis geführt? Kann ich daraus lernen und dadurch vermeiden, dieselben Fehler zu begehen?

 

Wie du siehst, es fördert dein abstraktes Denken, denn es wiederholt sich alles, du musst das Schema dahinter nur verstehen.

Es sind sozusagen Anleitungen, nach denen du dich einfach richten musst, um das zu erreichen oder zu erschaffen, was du dir in deinem Leben wünscht, wie Schablonen, die du bei dir ansetzen kannst.

 

Mittlerweile liebe ich es, vor dem Schlafengehen noch zwei Stunden zu lesen. 

Ich wünsche dir ganz viel Freude mit deinem nächsten Buch!

 

Deine Katharina

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